Waldviertler Energie-Stammtisch

KERNfragen - aktuelle Infos zu Kernkraft und Atommüll-Endlagersuche

Diese Seite wird betreut von Patricia Lorenz und Renate Brandner-Weiß (Ideengeberin).

Sie ist möglich durch ein Kooperationsprojekt des Waldv. Energie-Stammtisches
mit folgenden Partnern in Ö und CZ:

LAUFZEIT.VERLÄNGERT.GEFAHR - Nuclear Energy Conference 2019

17.3.2019

Die internationale Nuclear Energy Conference (NEC) findet jährlich statt, abwechselnd in Linz oder Prag und widmet sich stets einem besonders aktuellen Thema.
Bei der NEC 2019 am 8. Mai 2019 in Linz geht es um das in Europa zunehmend umgehende Gespenst der Laufzeitverlängerung für veraltete Atomreaktoren.

Fukushima 2019, 8 Jahre nach dem Super-GAU

11.3.

Die Ärzteorganisation IPPNW rechnet in Japan mit bis zu 16.800 zusätzlichen Krebserkrankungen und bis zu 9.100 zusätzliche Krebstodesfällen infolge der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima. Die Internationale Atomenergie-Organisation IAEO und der Wissenschaftliche Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung UNSCEAR hingegen verharmlosen systematisch das tatsächliche Ausmaß der gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe.

Seit 2014: Nuclear Energy Conference jährlich in Prag oder Linz

8.3.2019

Die internationale Nuclear Energy Conference (NEC) findet seit 2014 jährlich statt, abwechselnd in Linz oder Prag und widmet sich stets einem besonders aktuellen Thema.
Die NEC hat sich zu einem wichtigen Meeting wissenschaftlicher, politischer und vor allem zivilgesellschaftlicher AkteurInnen innerhalb der europäischen Antiatom-Bewegung entwickelt.

AKW Mochovce, von Slowakei versprochene UVP jetzt einfordern

5.3.

Mitten in Europa, selbst im Nachbarland Österreich noch recht unbeachtet: Reaktor 3 in Mochovce, nur rund 120 km von der öst. Grenze entfernt, soll im Sommer ans Netz gehen und Reaktor 4 einige Monate später folgen!
Bundeskanzler Kurz kann die 2010 von der Slowakei versprochene neue UVP für den Reaktor 3 einfordern und so seitens Österreich das Bestmögliche für den Schutz der österreichischen Bevölkerung tun.

Jetzt Petition dagegen unterschreiben unter: https://www.global2000.at

 

Abberufung des SURAO-Direktors Jiří Slovák

17.2.

Im Vorfeld der großen SURAO-Konferenz (21/22. Februar) zum Stand der Endlagersuche, kam es am 15. Februar 2019 zur Abberufung des SURAO-Direktors Jiří Slovák.  

Von den Gemeinden und Verbänden, die sich in der Plattform gegen das Endlager zusammengeschlossen haben, wurde dieser Schritt der zuständigen Ministerin für Industrie und Handel, Marta Nováková, als längst überfällig begrüßt. 

Standortauswahl bzgl. Endlager überraschend verschoben: Die wahren Gründe

5.2.2019

Am 30.Jänner gab der Rat der Atommüllbehörde SURAO bekannt, dass entgegen den ursprünglichen Plänen jetzt keine Entscheidung darüber getroffen wird, welche vier von neun Kandidatenstandorten weiterverfolgt werden sollen.

 

Endlagersuche in CZ: Von 9 auf 4 Standorte

30.1.2019

Es gibt eine sehr ambitionierte Planung, bei der bereits bis Ende  Jänner 2019 über die vier möglichen Standorte entschieden werden soll. Cihadlo z.B. ist nur 21 km von der österreichischen Grenze entfernt (gleich nördlich von Litschau).

Am Auswahlverfahren wird seit Jahren Kritik geübt - keine ausreichenen Sicherheitskriterien, keine Transparenz und Mitsprache. Wir bringen Licht ins Dunkel der Atomeenergienutzung.

Kann man diese Brennstäbe noch nutzen?

30.1.2019

Die Nuklearindustrie bezeichnet den abgebrannten Nuklearbrennstoff als wertvolle Ressource, problematisch sei nur die praktische Verwendung.

Die heutigen Wiederaufbereitungsmethoden können abgebrannten Brennstoff nicht effektiv und ökonomisch behandeln, daher kommt es in der Realität zu einer schrittweisen Abkehr von dieser Technologie.

Wie will der tschechische Staat mit diesen Brennstäben verfahren?

30.1.2019

Wie auch andere Staaten setzt die tschechische Regierung auf die unwiderrufliche Verbringung in der Tiefe – das tiefengeologische Endlager.
Allerdings ist keine derartige Anlage weltweit in Betrieb.

Um welche Menge an abgebranntem Nuklearbrennstoff handelt es in der Tschechischen Republik?

30.1.2019

Die beiden tschechischen Atomkraftwerke Dukovany und Temelín erzeugen im Laufe ihrer geplanten Betriebsdauer in etwa 4 Tonnen abgebrannten hoch radioaktiven Brennstoff.

Worin liegt das Problem des abgebrannten Nuklearbrennstoffs aus AKWs?

30.1.2019